{"id":1058,"date":"2021-11-28T08:39:37","date_gmt":"2021-11-28T08:39:37","guid":{"rendered":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/?page_id=1058"},"modified":"2024-03-10T20:50:02","modified_gmt":"2024-03-10T20:50:02","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/chronik\/","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1058\" class=\"elementor elementor-1058\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2ee0a61 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2ee0a61\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3d3f1e6\" data-id=\"3d3f1e6\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8762d63 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8762d63\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.20.0 - 11-03-2024 *\/\n.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#69727d;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#69727d;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block}<\/style>\t\t\t\t<p><strong><a href=\"http:\/\/d5507.ispservices.at\/musik\/chronik\/81-chronik\">Chronik der Bergknappenkapelle Unterlaussa<\/a><\/strong><\/p><p>\u00a0<\/p><p>Die <strong>erste Gr\u00fcndung<\/strong> einer Musikkapelle in Unterlaussa erfolgte bereits im Jahre 1928, unter Kapellmeister Fressner (Altenmarkt) und unserem Schulleiter der Volksschule Unterlaussa Hermann Freihofner, mit damals ganze 15 Mann. Nach einigen Jahren wurde Hr. Freihofner versetzt, und es vergingen wieder einige Jahre bis an eine <strong>zweite Gr\u00fcndung<\/strong> gedacht werden konnte.<\/p><p>Ein geb\u00fcrtiger \u201eWenger\u201c, Franz L\u00f6schenkohl heiratete in die Laussa zum \u201eG\u00fctlbauer\u201c- Anwesen im Gschwaibach. Hr. L\u00f6schenkohl ging mit gro\u00dfem Eifer ans Werk, von 1936-1939 war das Probelokal im ehemaligem Gasthaus Dandler und bereits 1940 mussten schon viele Musiker zur Wehrmacht, so das auch hier ein nahendes Aus bevorstand.<\/p><p>Die <strong>dritte Gr\u00fcndung<\/strong> einer Blasmusik erfolgte nach Ende des unseligen Krieges. Ein gefl\u00fcchteter Hauptschullehrer aus Nieder\u00f6sterreich (damals von den Russen besetzt), sein Name war Adolf Peilsteiner, hatte wiederum die schwere Aufgabe \u00fcbernommen, eine Musik auf die Beine zu stellen. Die vom Krieg \u00fcbrig gebliebenen Kameraden wollten mit ihm wieder etwas Leben in die trostlose Nachkriegszeit bringen. Als Probelokal diente die \u201eTannenburg\u201c, die im Besitz der Landesforste war.<\/p><p>In den Folgejahren konsolidierte sich auch im Lande Nieder\u00f6sterreich die Situation, so dass an eine Heimkehr von Hr. Peilsteiner in seine Heimat gedacht werden konnte. Und so war die kleine Kapelle, aus dem Rest der Heimkehrer, die \u00fcberhaupt das Gl\u00fcck hatten ihre Heimat wieder zu sehen, wieder ohne Leitung.<\/p><p>Die <strong>vierte und offizielle Gr\u00fcndung<\/strong> unserer Musikkapelle erfolgte im April 1955. Im Jahre 1954 kam zum Bauxit-Bergwerk Unterlaussa der Obersteiger Richard Hoferer vom Bergbau Buchberg (Bischofshofen), der auf seinem Instrument dem Ba\u00dffl\u00fcgelhorn ausgebildet war. Bereits im Winter 1954\/55 wurde die M\u00f6glichkeit der Gr\u00fcndung einer Musikkapelle ins Auge gefasst und mit dem ebenfalls an Musik interessierten Betriebsangeh\u00f6rigen Roman Wei\u00dfensteiner gesprochen.<\/p><p>Im Fr\u00fchjahr 1955 wurde ein \u201eFr\u00fchlings-Ball\u201c im Lagersaal Wei\u00dfwasser durchgef\u00fchrt, um, nach Meinung von Hr. Hoferer, etwas Geld f\u00fcr den Ankauf einiger gebrauchten Instrumente hereinzubringen. Nat\u00fcrlich war dies aber zu wenig, und so begaben sich Hoferer und Wei\u00dfensteiner auf eine \u201eBetteltour\u201c zum Hause \u201eMenauer\u201c und \u201eSch\u00fcttbauer\u201c. Sie bekamen leihweise je 10.000 \u00f6S. So wurde ins Auge gefasst, sich eine gro\u00dfe und kleine Trommel, sowie einen F-Bass und eine B-Tuba sich anzuschaffen. Alle anderen Kameraden mussten sich ihre Instrumente selbst finanzieren, das nat\u00fcrlich nur ratenweise ging.<\/p><p>Da seit 1926 eine Feuerwehr bestand, und mehrere Kameraden eine <strong>Feuerwehruniform<\/strong> besa\u00dfen, lag es nahe, sich mit einer solchen zu begn\u00fcgen, da ja eine \u201eEinheitliche Kleidung\u201c ebenfalls n\u00f6tig wurde. Das Gasthaus Petroczy in Unterlaussa stellte vorerst das Gastzimmer f\u00fcr die Proben zur Verf\u00fcgung; sp\u00e4ter wurde der Musik der Saal f\u00fcr ihre Proben-t\u00e4tigkeiten \u00fcberlassen.<\/p><p>Erst in den Jahren 1957\/58 war es durch eine namhafte Spende seitens unseres Stammwerkes VAW Ranshofen, aber auch durch unseren Betriebsrat (Obm. Georg Nageler) m\u00f6glich geworden \u201e<strong>Bergkittel und Kalpaks<\/strong>\u201c anzuschaffen. Diese Uniform wurde bei der Barbarafeier 1958 voll Stolz der Bev\u00f6lkerung pr\u00e4sentiert. Die <strong>Feuerwehr- und Bergmusik Unterlaussa<\/strong> von Beginn an mit dem Bauxit-Bergbau verbunden, hatte wie der Bergbau selbst, schwere Jahre durchzustehen. Der Bergbau wurde im Mai 1964 geschlossen, die daraus resultierende Abwanderung mehrerer Musiker dezimierte unsere Kapelle auf 16 &#8211; 18 Mann. Und es bedurfte wiederum gro\u00dfer \u00f6rtlicher Anstrengung, um nach \u00fcber 40 Jahren eine Kapelle von durchschnittlich 30 &#8211; 35 Mitgliedern in den letzten Jahren stellen zu k\u00f6nnen.<\/p><p>Vor allem als <strong>Hermann Zick<\/strong> sich der Jugend im Laussatales annahm und sie auf Instrumente (mit j\u00fcngsten Jahren Beginn mit Blockfl\u00f6tenunterricht) ausbildete, und selbst im Jahre 1972 die Stelle des Kapellmeisters \u00fcbernahm, war ein wesentlicher Aufschwung in Anzahl der Musiker und auch im Spiel zu erkennen.<\/p><p>So musizierten schon zehn Jahre sp\u00e4ter fast 90% Musiker, die durch seine Ausbildung gingen, bei der Kapelle. Auch auf organisatorischer Sicht tat sich einiges als im Jahre 1977 <strong>Herbert Groschartner<\/strong> die Stelle des Obmannes \u00fcbernahm.<\/p><p>So wurde aus der Dorfkapelle, die vorwiegend nur im Laussatal spielte, eine anerkannte Musikkapelle, die sowohl im Bezirk, als auch im Land bekannt ist. So wird, sobald es sich terminlich vereinbaren l\u00e4sst, bei Landes- und Bezirksmusikfesten teilgenommen; sowie allj\u00e4hrlich 3-4 Musikfeste von anderen Musikvereinen besucht. Weiters wird fast jedes Jahr an den Konzert-, sowie Marschbewertungen des Bezirkes mit teils sehr sch\u00f6nen Erfolgen teilgenommen. Da mit den Jahren die Sch\u00fclerzahl der Volksschule Unterlaussa st\u00e4ndig abnahm wurde eine Klasse frei; und diese 1977 von Seiten der Gemeinde der Musik als Probelokal, sowie ein Nebenraum als Archiv zur Verf\u00fcgung gestellt. Im Jahre 1978 konnte durch sehr viel Flei\u00df (Holzbringung) der Musiker, sowie der gro\u00dfz\u00fcgigen finanziellen Mithilfe\u00a0 der Bev\u00f6lkerung und der Gemeinden eine neue <strong>Bergknappenuniform<\/strong> mit \u201eKalpak und Schifferl\u201c angeschafft werden. Sehr eingesetzt haben sich dabei Obmann Herbert Gro\u00dfschartner, sowie unser Volksschuldirektor <strong>Dir. Kurt Redl<\/strong>, die einige Male im Landtag vorstellig werden mussten.<\/p><p>Im Jahr 1992 \u00fcbernahm <strong>Ing. Wolfgang Fuxj\u00e4ger<\/strong> die F\u00fchrung der Bergknappenkapelle und die wichtigste Aufgabe war, neben s\u00e4mtlichen organisatorischen Aufgaben, der Fortbestand dieses Klangk\u00f6rpers. Es war nat\u00fcrlich sehr schwer in einem Ort\/Ortschaft von nur mehr\u00a0 rund 250 Einwohner einen Musikverein aufrecht zu erhalten, sowohl finanziell als auch personell.<\/p><p>Auch einen entsprechenden musikalischen Leiter, nach fast 30j\u00e4hriger bew\u00e4hrter F\u00fchrung unseres jetzigen Alt- und Ehrenkapellmeisters, zu finden, erwies sich zun\u00e4chst als fast unl\u00f6sbare Aufgabe. So brachten dann doch zwei Musiker aus den eigenen Reihen den Ergeiz und Idealismus auf und absolvierten neben ihren Beruf den dreij\u00e4hrigen Kapellmeisterlehrgang. Von April 1999 bis Dezember 2001 f\u00fchrte Hr. Lautner Johann den Taktstock bis im Jahre 2002 der Sohn unseres Ehrenkapellmeisters Hr. Manfred Zick die Leitung der Bergknappenkapelle \u00fcbernahm. Seit dem Jahr 2011 leitet schlie\u00dflich <strong>Hubert Fuxj\u00e4ger<\/strong> die Geschicke der Bergknappenkapelle Unterlaussa.<\/p><p>Und so stellt sich der Musikverein den Schwierigkeiten im Wandel der Zeit. War es in der Gr\u00fcndungszeit (4. und offizielle Gr\u00fcndung 1955) die Abwanderung der Bewohner des Laussatales durch die Schlie\u00dfung des ehemaligen Bauxit-Bergwerkes, in den 70er Jahren der Verlust von weiteren Arbeitspl\u00e4tzen in der Land- und Forstwirtschaft, ist es in der heutigen Zeit der Globalisierung, die Aush\u00f6hlung der Infrastruktur in den kleinen Ortsgemeinschaften. Trotz all dieser Umst\u00e4nde und der geringen Einwohnerzahl konnte in den letzen Jahren der aktive Musikerstand zwischen 30 und 35 MusikerInnen gehalten werden.<\/p><p>Im September 2007 wurde schlie\u00dflich nach zweieinhalbj\u00e4hriger Bauzeit mit tausenden Stunden Eigenleistungen durch die Vereine der Neubau des Feuerwehrdepots er\u00f6ffnet, und damit auch ein neu geschaffener Veranstaltungssaal im ersten Stock. So wurden zumindest wieder die r\u00e4umlichen Voraussetzungen geschaffen, um das gesellschaftliche Dorfleben aufrecht zu erhalten.<\/p><p>Die Bergknappenkapelle Unterlaussa m\u00f6chte mit ihren Aktivit\u00e4ten dabei mitwirken und mit ihrem Spiel s\u00e4mtliche \u2013 weltliche und kirchliche \u2013 Feierlichkeiten versch\u00f6nern. Durch unseren Musikverein lebt die Tradition und Erinnerung unseres Bauxit-Bergbaues weiter und mit Stolz wird die Tracht der Bergknappen \u2013 Bergkittel, Schaftm\u00fctze oder Kalpak \u2013 bei allen Feierlichkeiten getragen.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit vielen Jahrzehnten ist die Bergknappenkapelle Unterlaussa ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Unterlaussa. In unserer Chronik wollen wir einen Blick zur\u00fcck auf die mitunter turbulente Geschichte unserer Kapelle werfen. 1928: Die vielen Gr\u00fcndungen der Musikkapelle Unterlaussa Die Idee des gemeinsamen Musizierens in Unterlaussa entstand bereits 1928, als Kapellmeister Fressner aus Altenmarkt und Volksschulleiter &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/chronik\/\" class=\"more-link\">Mehr <span class=\"screen-reader-text\">\u00fcber &#8222;Chronik&#8220; <\/span>Lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":978,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1058","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1058"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1214,"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1058\/revisions\/1214"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/978"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/lautner.co.at\/musik\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}